KURZPORTRÄT: BRETAGNE

An der Westspitze Frankreichs gelegen ist die 75 bis 150 Kilometer breite und rund 250 Kilometer lange Halbinsel der Bretagne. Die Bretagne setzt sich zusammen aus den Departements "Ille et Vilaine", "Morbihan", "Côtes-du-Nord" und "Finistère". Die vier Departements erstrecken sich über eine Gesamtfläche von 34.077 Quadratkilometern, auf denen rund 1,4 Millionen Menschen leben. Bei einem Besuch der gastfreundlichen Bretagne kann man feststellen, daß die Bretonen eine Nation für sich sind, mit einer eigenständigen Kultur und Sprache, die inzwischen nicht mehr nur als minderwertige Mundart angesehen wird. Der Besucher wird aber auch feststellen, das die Landschaft der Bretagne viele Gesichter hat: das Meer, die Gischt, kleine Inseln, alte Kapellen und Kirchengemäuer, dunkle Wälder, Heide, Felder und Wiesen. Das wechselhafte Seeklima ist dank des Golfstromes recht mild. Selbst im Winter gibt es nur selten Frost oder Schnee. Im Sommer liegen die Temperaturen in der Regel zwischen 18 und 25 Grad. Auch die Sonnenstunden sind so zahlreich wie am Mittelmeer; rund 2000 Stunden jährlich. Die bedeutensten Sehenswürdigkeiten der Bretagne sind sicherlich das Cap Fréhel, die Menhire von Carnac, der Golf von Morbihan, der smaragdgrüne Küstenabschnitt der Côte d'Émeraude, die Côte du Granit Rosé, der Brière Naturpark Pleyben, der Point du Raz und die Städte Saint-Malo, Nantes, Rennes, Quimper, Douarnenez und Locronan.
Regionenporträt Bretagne