KURZPORTRÄT: PICARDIE


Nicht weit von Paris entfernt liegt eine weitgehend unbekannte, an unberührter Natur und architektonischen Schönheiten reiche Landschaft, die in der vielfältigen Geschichte Frankreichs eine bedeutende Rolle gespielt hat: die Picardie. Heute gehören die drei Départements Aisne, Oise und Somme zur Picardie.

Die Picardie setzt auf sanften Tourismus - Naturliebhaber können sich die Landstriche auf einem der zahllosen Wanderwege, auf Pferderücken, Fahrradsätteln oder gar am Steuer eines Hausbootes erschließen. Und wer vom Grün nicht genug bekommen kann, sollte sein Handicap auf einem der vielen Golfplätze verbessern.

Die beiden großen Flüsse, die Oise und die Aisne, bestimmen das Bild einer reichhaltigen Kulturlandschaft. Im Osten, an der Grenze zur Champagne, liegen Weinanbaugebiete, deren Erzeugnisse denen der Champagne in nichts nachstehen. Zwischen Küste und östlicher Grenze liegen die Wälder von Chantilly, Halatte, Retz, Compiègne und St. Gobain wie grüne Meere in der Landschaft. In ihnen stösst man immer wieder auf wundervolle Schlösser und Burgen.

Die Tuchindustrie verhalf der Picardie zu großem Reichtum, sodass neben dem Ausbau der zahlreichen Klöster im gotischen Stil die Städte Senlis, Noyon, Amiens, Soissons, Laon und Beauvais mit dem Bau ihrer kühnen Kathedralen begannen. Unbestritten ist die Picardie das Land der gotischen Kunst und der gotischen Kathedralen schlechthin.



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